Ob die ältesten Fresken im deutschen Sprachraum oder die prächtigen Gärten von Schloss Trauttmansdorff: Rund um Naturns gibt es Spannendes wie Schönes zu entdecken!
Vom Himalaja über Afrika zum Buschenschank

So oder so: Juval ist immer einen Ausflug wert. Die Innenhöfe mit Himalaja-Zedern und ein Dutzend Räume können besichtigt werden. Darunter die Hauskapelle mit religiösen Symbolen aus dreiSchloß Juval Jahrtausenden, die 'Höhle der Erleuchtung' oder das „Haus der Trolle und Gnome“. Zu sehen gibt´s die umfangreichste Tibetika-Sammlung der Welt, eine Bergbild-Galerie über mehrere Etagen und Messners Maskensammlung aus fünf Kontinenten. Auch Einblicke in private Wohnbereiche und den Expeditionskeller mit Original-Ausrüstung für Extremtouren werden gewährt.

Infos zu Schloss JuvalÖffnungszeiten Palmsonntag bis 30. Juni und 01. September bis Anfang November,

täglich von 10.00 - 16.00 Uhr. Ruhetag Mittwoch

Telefon/fax 0473 221852 Handy 348 4433871

Gruppen Gruppen- und Sonderführungen nur bei Voranmeldung (ganzjährig auf Anfrage), Tel. 348 4433871

infos Am Schloss Juval besteht keine Parkmöglichkeit. Der Umwelt zuliebe wird gebeten, den Shuttlebus zu benützen oder zu Fuß zu gehen. Sie erreichen das Schloss über verschiedene Wanderwege (Stabner Waalweg, Tscharser Waalweg, Schnalser Waalweg), Gehzeit: ca.1 Stunde.

Shuttlebus Buszubringerdienst, Schupfer Tours, Tel. 0473 668058. Reguläre Fahrten ab 09.30 Uhr - täglich, Treffpunkt Einfahrt Juval und Schnalserhof. Mittwochs, Juli und August fährt der Shuttlebus nicht.

Reinhold Messner
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St. Prokulus

Das berühmteste Denkmal und das meistbeschriebene in Südtirol ist das St. Prokulus Kirchlein am Ortsrand von Naturns: Erbaut im 7. Jahrhundert in Gedenken an den heiligen Prokulus – Bischof von Verona und später als Viehpatron und Wasserheiliger verehrt –, zählen die Fresken aus dieser Zeit (wir schreiben das vorkarolingische Zeitalter) zu den bedeutendsten Kunstschätzen in Mitteleuropa. Sehenswert sind auch die gotischen Fresken aus dem 14. Jahrhundert, die die Schöpfungsgeschichte darstellen.

St. Prokulus auf der Schaukel an der Südwand der Prokulus Kirche – eine symbolische Darstellung seiner Flucht über die Stadtmauern Veronas. Mehr berühmte vorkarolingische und gotische Fresken entdecken Sie bei Führungen, und auch die archäologische Ausstellung im Bürger- und Rathaus offenbart „Merkwürdiges“

Öffnungszeiten Ostern bis November:

09.30 - 12.00 Uhr und 14.30 - 17.30 Uhr. Ab 15.10: 09.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr.

Ruhetag Montag

Führungen um 10.00 Uhr und um 15.00 Uhr.

Für Gruppen jederzeit Führungen möglich Telefon 0473 667312

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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Ein Muss im Meraner Raum sind die Gärten von Schloss Trauttmansdorff – ein weitläufiges Areal, das Pflanzen aus aller Welt versammelt, aber auch typische Südtiroler Landschaften vorstellt. Spazierwege schlängeln sich durch Wasser- und Terrassengärten den Hang empor, führen in den Sinnesgarten oder in den Japanischen Garten, auf den Kakteen- und Sukkulentenhügel oder zu Kulturpflanzen des Südens wie Olivenbaum und Weinrebe. Elf Pavillons, von Künstlern gestaltet, sowie die Voliere und die Grotte mit einer Multimedialshow runden den Besuch ab.

Im Zentrum der Gärten thront das Schloss indem das Museum für Tourismus untergebracht ist. Es erzählt von 200 Jahren bewegter Tiroler Tourismusgeschichte.

Infos zu Schloss Trauttmansdorffanschrift Schloss Trauttmansdorff

Botanischer Garten und Touriseum

St.-Valentin-Straße 51/A

39012 Meran Öffnungszeiten 15. März – 15. November:

9.00 – 18.00 Uhr (letzter Einlass: 17.30)

15. Mai – 15. September:

9.00 – 21.00 Uhr (letzter Einlass: 20.30)

Telefon 0473 235730 (Gärten) 0473 270172 (Touriseum)

Gruppenführungen Gruppenführungen nur mit Anmeldung unter: Tel. 0473 235730

Tiere sind nicht gestattet website www.trauttmansdorff.it

www.trauttmansdorff.it
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Ötzi - der Mann aus dem Eis vom Hauslabjoch

Ötzi der Mann aus dem Eis

...drehen wir das Rad der Zeit noch einmal zurück, sagen wir so um 5000 Jahre: Ein Mann geht seinen Weg, der später berühmt werden sollte: Ötzi, der Mann aus dem Eis!

Nach dem Sensationsfund am Similiaun-Gletscher weltweit im Blickpunkt, ist Ötzi heute im Archäologiemuseum in Bozen zu bestaunen. Sein Leben, seine Kleider, seine Waffen und viele andere archäologische Kostbarkeiten von der Eiszeit (15.000 v. Chr.) bis zu Karl dem Großen (800 n. Chr.)...

Der Mann aus dem Eis (Ötzi) ist mit seinen Geräten, Bekleidung und Waffen im Südtiroler Archäologie Museum ausgestellt; zusätzlich bietet das Museum eine reichhaltige Ausstellung von archäologischen Funden.

Ötzimuseum Bozen Adresse Museumstraße

39100 Bozen

Öffnungszeiten Dienstag - Sonntag

10.00-18.00 Uhr (letzter Einlaß 17.00 Uhr),

Donnerstag 10.00-20.00 Uhr (letzter Einlaß 19.00 Uhr)

ruhetag Montag - Am 01.01., 01.05. und 25.12. geschlossen

Telefon 0471 320100 website www.iceman.it

www.iceman.it
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Sehenswürdigkeiten in Naturns

Neben der St. Prokulus Kirche mit den ältesten Fresken des deutschen Sprachraums, Reinhold Messners Sommerresidenz Schloss Juval hoch über Naturns, das Ötzi Museum in Bozen und der Archeopark im Schnalstal sowie die traumhaften Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran gibt es noch eine ganze Menge Kunstschätze zu entdecken....
----------------------------------------------------------------------------Archäologische Ausstellung St. Prokulus,

Gezeigt werden in Film und Dokumentation die Entstehung der Kirche und somit Antworten auf die Fragen wer war der Bauherr, welche Herrschaftsstrukturen und Bevölkerungsgruppen gab es hier im 7. und 17. Jahrhundert. Das zweite Thema ist die Pest: Ausgrabungen eines Seuchenfriedhofes, Bildmaterial und Dokumentation von Pestverordnungen und dem Tod als Herrscher der Zeit. Zu sehen sind auch die abgelösten gotischen Fresken, die sich über den vorkarolingischen befanden.

Bürger- und Rathaus

Öffnungszeiten 02.04.-29.10.04 jeden Mittwoch von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr Telefon 0473 667312

Gruppen Anmeldung von Gruppen und Information, Tel. 0473 667312.

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Naturparkhaus Texelgruppe

Das Amt für Naturparke hat eine Informationsstelle eingerichtet, welche in Bild und Text über den Naturpark Texelgruppe im besonderen und über die anderen Naturparke Südtirols informiert. Das Naturparkhaus mit seiner Ausstattung stellt im Kleinen den Naturpark dar, und unterstützt und fördert die Naturparkidee. Wer die Naturparke kennen lernen möchte, dem bietet das Naturparkhaus hervorragende Gelegenheit. In gut verständlicher Form bekommen Sie den Park präsentiert und können sogar Spaß daran finden, natürliche Dinge in die Hand zu nehmen, zu riechen, zu fühlen. Wollen Sie „Natur einmal anders erleben“, dann besuchen Sie das Naturparkhaus!

Feldgasse 3

Öffnungszeiten 01.04. - 31.10. - Dienstag bis Samstag

09.30 - 12.30 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr

Ruhetag Sonntag

(m Juli, August und September auch am Sonntag geöffnet.)

Telefon 0473 668201

Führungen Führungen bitte vorher anmelden, können für Gruppen auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten angeboten werden. Autonome Provinz Bozen - Amt für Naturparke.

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Pfarrkirche St. Zeno

(der hl. Zeno war im 4. Jh. Bischof von Verona und gilt als Schutzpatron gegen Wildwasserschäden). Spuren, des in vorkarolingische Zeit zurückreichenden ersten Kirchenbaues, finden sich im Bereich der heutigen Sakristei und im Erdgeschoß des Turmes (Freskenfragmente, Fensteröffnung). Der romanische, um 1200 errichtete Bau, anstelle des heutigen Seitenschiffes, war eine Chorturmkirche mit Einbeziehung des vorkarolingischen Baues als Apsis. Der heutige, spätgotische Bau entstand 1474/75 als zweischiffige Anlage mit Netzrippengewölbe. Um 1760 wurde der Chor barockisiert.

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St. Oswald Kirche

Tschirland, (der hl. Oswald war König von Northumberland/England im 7. Jh. Er wurde als Beschützer der Kreuzfahrer verehrt, heute gilt er als Schirmherr der Bauern und der Armen, sowie als Wetter- und Wasserheiliger). Schon vor 800 Jahren scheint die Kirche mit den dazugehörigen Gütern im Besitz des Welfen-Klosters-Weingarten (Baden-Württemberg) auf. Der gotische Bau, 1433 errichtet, wird 1669 umgestaltet. Altäre: 17. Jh., Altarbilder und Deckengemälde vom Naturnser Barockmaler Simon Ybertracher (1694-1772). Das gotische Freskenfragment an der Südmauer wurde anläßlich der letzten Restaurierung freigelegt.

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Kirche zu unserer lieben Frau

Staben, (Maria geweiht). Die Kirche und der Turm mit Viereckhelm stammen noch aus romanischer Zeit. 1638 Umbau der Kirche und neue Weihe. Über dem Spitzbogenportal ein schöner Wappenstein. Das Kreuz an der Westfassade (17. Jh.) blieb beim Dorfbrand von 1876 unversehrt.

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St. Nikolaus Kirche

Tabland, (der hl. Nikolaus war Bischof von Myra im 4. Jh. Er wird als Wasserheiliger und als Patron der Reisenden und Wanderer verehrt). Die Kirche wurde erstmals 1369 erwähnt. Die Langhausmauern und der Turm reichen aber noch in die romanische Zeit zurück. In spätgotischer Zeit (1493) wurde der Chor angebaut und das Spitzbogenportal errichtet. Die später barockisierte Kirche wurde nach einem großen Dorfbrand von 1899 wieder erneuert. Schmuckstück der Kirche ist der spätgotische Flügelaltar, wahrscheinlich aus der Werkstatt von Hans Schnatterpeck.

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Schloss Hochnaturns.

Das Schloss Hochnaturns ist das Wahrzeichen des Ortes. Von geschichtlicher Bedeutung sind die vielen mittelalterlichen Möbel und Bilder, die Kassettendecken und das Getäfel, die Malereien, die Kachelöfen und die vielen interessanten Einrichtungsgegenstände in den zahlreichen Herrschaftszimmern. Die Erbauer der Burg waren Ministerialen der Grafen von Tirol. Seit 1952 ist das Schloss im Privatbesitz der Familie Mastropaolo, diese hat es lange (bis 1992) als Schlosshotel geführt. Keine Besichtigungen möglich.

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Burg Tarantsberg (Dornsberg)

Am Fuße des Nörderberges, zwischen den Ortschaften Naturns und Plaus, steht die herrschaftliche Burg Tarantsberg, die heute, durch eine Lautverschiebung auch „Dornsberg“ genannt wird. Die Taranten, nachweisbare Ministerialen der Grafen von Tirol, haben 1217 die Burg erbaut. Wertvoll sind die alten kunstvoll gearbeiteten Kassettendecken in den verschiedenen Räumlichkeiten, die geschnitzten Türen und Wandkästchen, die Vertäfelung, die Kachelöfen, die romanischen Bogenfenster, die wertvollen Malereien (u. a. von Bartlme Dill-Riemenschneider) an Türlunetten und im Arkadengang. Einmalig sind die freigelegten Malereien in der Burgkapelle; Szenen aus der Bibel und aus den Evangelien darstellend. Seit 1964 ist die Burg im Besitz der Familie Gottschall aus München. Keine Besichtigungen möglich.

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Pfarrkirche zum Heiligen Ulrich, Plaus

Die St. Ulrich Kirche wurde bereits 1164 genannt. Sie brannte 1400 bis auf die Grundmauern ab. Erhalten blieb der massive romanische Glockenturm. Die neu erbaute, heute gotische Kirche wurde am 04.11.1403 eingeweiht. Sehenswert sind in der Kirche 2 barocke Gemälde des bekannten Vinschgauer Künstlers Simon Ybertracher (1694-1792). Die Kirche ist tagsüber geöffnet.

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Plauser Totentanz, Plaus

In 18 Szenen hat der bekannte Vinschgauer Künstler Luis Stephan Stecher unseren ständigen Begleiter, den Tod, dargestellt. Die Sinnsprüche im Dialekt konfrontieren den Betrachter schonungslos mit dem allgegenwärtigen Tod. Im "Plauser Totentanz" pinselte der Künstler bäuerliche Mentalität, Vinschgauer Geschichte, Lebensfreude: "Tonzn tian miar alle gearn - lei nit mit sou durre Hearn", christliches Glaubensgut, aber auch die (Todes)-Gefahren unserer vielgepriesenen Mobilität in bestechenden Farben und Aussagekraft auf die Friedhofsmauer. Zum Plauser Totentanz gibt es auch ein Buch und eine Postkartenserie, welche man im Tourismusbüro erwerben kann.

www.naturns.it